Muttertag

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Eine verfallene Villa, ein traumatisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt.
 
André Mumots raffiniertes Romandebüt über Abgründe in der deutschen Provinz. Ein so unerschrockenes wie elegantes Spiel mit den Genres.
 
André Mumot: MUTTERTAG. Eichborn, 493 Seiten. Erscheinungstermin: 14. Oktober 2016
 
Pressestimmen:
 
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"Dieser Erzähler hat Vergnügen daran, Horror- und Thrillermotive herbeizuzitieren und sie in der deutschen Provinz mit dem Familienroman zusammenzuführen zu einem Panorama der Bitternisse, der kleinen und großen Machtkämpfe ...  wenn eine Welt im Zusammenbruch vorgeführt und dann als Universum aus gelösten Rätseln wieder aufgebaut wird." (Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung)

"Eine Geschichte, bei deren Lektüre man sich fühlt, als ziehe draußen vor dem Fenster ein Gewitter von Weltuntergangsformat auf ... "Muttertag" ist ein Buch, das einen fesselt, das man mit ins Bett nimmt, unter die Decke, weil man es weiter und immer weiter lesen muss. Und sei es die ganze Nacht hindurch, Weltuntergang hin oder her." (Kathi Flau, Hildesheimer Allgemeine Zeitung")

"Ein atmosphärisch dichtes Debüt: "Muttertag" ist spannender Psychothriller und intensive Dorf-Gesellschaftsstudie zugleich. Mumots Figuren stechen aus dem üblichen Thriller-Personal heraus." (Der Sonntag/ Hannoversche Allgemeine Zeitung)