Romane

Mumot_Geisternaechte_NEU André Mumot: GEISTERNÄCHTE. Eichborn, 415 Seiten. Erscheinungstermin: 31. August 2018

Die Berliner Schauspielerin Kathi Bechstein verdient mit spiritistischen Sitzungen gutes Geld – auch wenn sie noch nie einen Geist gesehen hat. Ihr Leben nimmt eine jähe Wendung, als die zehnjährige Sophie bei ihr auftaucht und ihr einen ganz besonderen Auftrag erteilt: Kathi soll mit Sophies ermordetem Bruder in Kontakt treten. Es eilt. Was wie ein Spiel beginnt, wird bald schon bitterer Ernst. Unversehens geraten das falsche Medium und das Mädchen mit dem Glasauge in einen Strudel bedrohlicher Ereignisse – und holen Geheimnisse ans Tageslicht, die besser verborgen geblieben wären.

Ein doppelbödiger literarischer Spannungsroman, fiebrig, poetisch und verblüffend.



Mumot_Muttertag1 André Mumot: MUTTERTAG. Eichborn, 493 Seiten. Erscheinungstermin: 14. Oktober 2016

Eine verfallene Villa, ein traumarisiertes Dorf und vertuschte Experimente. Menschen, die sich vor dem Tag verstecken, und eine einsame Kapelle, in der Gläubige ein Mädchen ohne Gedächtnis anbeten. Lange hat sie sich verborgen, doch nun kehrt eine skrupellose Sekte zurück, um ihre blutigen Pläne in die Tat umzusetzen. Ausgerechnet der vermeintlich harmlose Pensionär Richard Korff gerät dabei ins Fadenkreuz, und bald verfängt sich auch der Rest seiner Familie im tödlichen Spiel einer Mutter, die keine Gnade kennt.

André Mumots raffiniertes Romandebüt über Abgründe in der deutschen Provinz. Ein so unerschrockenes wie elegantes Spiel mit den Genres.

Pressestimmen:

"Dieser Erzähler hat Vergnügen daran, Horror- und Thrillermotive herbeizuzitieren und sie in der deutschen Provinz mit dem Familienroman zusammenzuführen zu einem Panorama der Bitternisse, der kleinen und großen Machtkämpfe ...  wenn eine Welt im Zusammenbruch vorgeführt und dann als Universum aus gelösten Rätseln wieder aufgebaut wird." (Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung)

"Eine Geschichte, bei deren Lektüre man sich fühlt, als ziehe draußen vor dem Fenster ein Gewitter von Weltuntergangsformat auf ... "Muttertag" ist ein Buch, das einen fesselt, das man mit ins Bett nimmt, unter die Decke, weil man es weiter und immer weiter lesen muss. Und sei es die ganze Nacht hindurch, Weltuntergang hin oder her." (Kathi Flau, Hildesheimer Allgemeine Zeitung")

"Ein atmosphärisch dichtes Debüt: "Muttertag" ist spannender Psychothriller und intensive Dorf-Gesellschaftsstudie zugleich. Mumots Figuren stechen aus dem üblichen Thriller-Personal heraus." (Der Sonntag/ Hannoversche Allgemeine Zeitung)

"Wobei "Muttertag" wirklich alles hat, was einen Krimi zum Gänsehautschocker macht. ... Mumot ist ein "schreckliches" Debüt im besten Sinne gelungen." (Bücher Magazin)

"Muttertag ist ohne jeden Zweifel das ungewöhnlichste und ebenso aufsehenerregendste Debüt 2016." (literaturmarkt.info)